„So viel Eier sind gar nicht gut”; „Die bauen die Geräte absichtlich so, dass sie schnell kaputt gehen”: Loriots Humor ist feinsinnig. Und albern. Stets aber unverwechselbar und der schlichten Wahrheit verpflichtet.
Loriot ist längst eine Institution. An ihm scheiden sich keine Geister. Über ihn schreiben zu wollen, ihn gar einem Publikum anpreisen zu wollen, hieße Eulen nach Athen zu tragen. Lassen wir ihn also selbst zu Wort kommen:
„Dramatische Werke soll es seit etwa 2500 Jahren geben. Das kann stimmen, es gab in Berlin schon Theateraufführungen, als ich noch ein Kind war. Man spielte damals Shakespeare, Molière, Goethe, Schiller und ähnliches. Heute sind die genannten Autoren unbekannt und ihre Werke in Vergessenheit geraten. Das Publikum ist anspruchsvoller geworden. Es erwartet die Verarbeitung von Problemen aus dem eigenen Le bensbereich. Infolge mannigfaltiger Belastungen durch Beruf, Familie und Freizeit ist der moderne Mensch jedoch kaum noch imstande, sich auf ein mehrstündiges Bühnenwerk zu konzentrieren. Aus diesem Grunde überschreitet so gut wie keines meiner Dramen eine Länge von 5 Minuten. Damit sind sie dem biologischen Rhythmus von Menschen und weißen Mäusen angepasst.”
Um den schon als „klassisch“ zu bezeichnenden Loriotschen Protagonisten den Esprit zu verleihen, wie ihn der Altmeister des deutschen Humors sich vorgestellt hat, konnte das Landestheater den deutschlandweit bekannten und beliebten Fernseh- und Theaterschauspieler HEINZ RENNHACK gewinnen, der durch sein immenses komödiantisches Talent und die jahrzehntelange Erfahrung als Motor und perfekte Ergänzung des Schauspiel-Ensembles des Landestheaters gelten darf.