Das Ballett Eisenach

Das Ballett des Landestheaters Eisenach ist mit seinen 16 Tänzerinnen und Tänzern eines der größeren Ballettensembles Deutschlands.

 

Seit der Spielzeit 2009/10 wird es von Andris Plucis, der zuvor von 1998 bis 2009 Ballettdirektor und Chefchoreograf am Theater Ulm war, geleitet. Plucis, 1959 in Zürich als Sohn eines berühmten lettischen Ballettpaars geboren, machte bereits 1985 von sich reden, als er als jüngster Ballettdirektor Deutschlands die Company des Stadttheaters Gießen übernahm. Zuvor war er jahrelang Tänzer an der Oper Bonn und an den Städtischen Bühnen Frankfurt bei Egon Madsen und William Forsythe.

 

Bereits Plucis’ Antrittschoreografie für Eisenach, Prokofjews berühmtes Ballett „Romeo und Julia“, wurde ein großer Erfolg. Die Inszenierung wurde in die nächste Spielzeit übernommen, und Gastspiele führten die Produktion an die Theater Erfurt und Coesfeld. Weitere Höhepunkte der letzten Spielzeiten waren „Le Sacre du Printemps / Verklärte Nacht“, eine choreografische Auseinandersetzung mit zwei der bedeutendsten Musiken des 20. Jahrhunderts, der Bach-Ballettabend „ Die Kunst der Fuge“, Tschaikowskys Ballette „Schwanensee“ und "Nussknacker", die wegen der enormen Erfolge jeweils auch in die nächsten Spielzeiten übernommen wurden, und das "Kult-Chaos-Ballett" „The best of Karlheinz“, eine absurd-komödiantische Offensive gegen graue Herbst- und Winterabende. Darüber hinaus wirkte und wirkt das Ballett Eisenach in Opern- und Operetteninszenierungen und in den Musicals „ West Side Story", „20.000 Meilen unter dem Meer", "Hair" und "Luther! Rebell wider Willen" mit, und in vielumjubelten „Junge Choreografen"-Abenden zeigte es eigene choreografische Arbeiten.

 

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