BROKEN DREAMS

Ballett von Andris Plucis

mit Musik von Tom Waits

 

Dass das Leben meist anders verläuft, als man es geplant hatte, und dass dabei die großen Träume häufig auf der Strecke bleiben, ist das Thema von Andris Plucis Ballettabend „Broken Dreams“. In dieser Uraufführung werden die Geschichten von verschiedenen Figuren erzählt, die sich von ihren Träumen verabschieden mussten. Die große Liebe, die eben nicht ein ganzes Leben lang gehalten hat; der Erfolg, den doch angeblich jeder erreichen kann, der hart genug dafür arbeitet, und nun doch ausbleibt; der Ruhm und die Anerkennung, die man verdient hätte, aber die sich trotzdem nie einstellen -  Wenn alle Schwärmereien verflogen und die Pläne, die man mal gefasst hatte, gescheitert sind, bleibt einem nichts anderes übrig, als irgendwie ohne sie weiterzumachen.

Musikalisch dreht sich die Inszenierung um die Werke von Tom Waits und anderen Bluesinterpreten . Waits‘ rauchige Mischung aus Blues, Jazz, Folk und Rock ist geprägt vonSchwermut und Melancholie. Inhaltlich ranken sich die Songs des Musikers um verpasste Chancen,  einer Sehnsucht danach, wie es sein könnte, und die Narben, mit denen das Leben einen zurücklässt.

Tom Waits, der auch als Schauspieler tätig ist, erfreut sich schon lange an großer Beliebtheit auf deutschen Theaterbühnen und komponierte die Musik zu Robert Wilsons‘ „The Black Rider“, einer Adaption von „Der Freischütz“.

Choreografie: Andris Plucis
Bühnenbild: Kerstin Jacobssen
Kostüme & Dramaturgie: Danielle Jost